Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Aktuelles

Thementag „Veränderungen in der Kita“ am 08.06.2018

Foto zum Thementag „Veränderungen in der Kita“ am 08.06.2018

Schon seit Jahren bietet das Studieninstitut Fortbildungen für Kita-Beschäftigte an, doch so viel Kita wie am 08.06.2018 war selten im SI. Mehr als 100 Kita-Leiter*innen und Erzieher*innen strömten an diesem Tag ins Große Foyer, um über „Veränderungen in der Kita“ zu diskutieren und ihre persönlichen Erfahrungen zu diesem weit gefächerten Thema auszutauschen.

Der Grund für das große Interesse liegt auf der Hand: Das „Arbeitsfeld Kindertagesstätte“ ändert sich seit Jahren rasant und stellt die Mitarbeiter*innen täglich vor neue fachliche Herausforderungen, die nicht selten mit steigenden körperlichen und psychischen Belastungen einhergehen. Unterstützung bei deren Bewältigung anzubieten ist das Ziel des Projektes „Lebensphasenorientierte Qualifizierung und Personalentwicklung in Kitas (kitavital)“, in dessen Rahmen auch der Thementag stattfand. Das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie vom Europäischen Sozialfonds geförderte Projekt wird von den Grone Bildungszentren NRW gGmbH gemeinsam mit dem Studieninstitut Ruhr durchgeführt und wendet sich speziell an die Beschäftigten kommunaler Kitas in den Revierstädten Bochum, Dortmund, Duisburg, Herne, Lünen und Witten.

Der Thementag bot inhaltlich wie methodisch ein facettenreiches Programm, das von externen Referenten und kommunalen Fachleuten der beteiligten Städte gestaltet wurde. Es umfasste Fachvorträge zur Mobilisierung der persönlichen Emotionalen Intelligenz und zur Zukunft der Kita ebenso wie Angebote zur Stärkung der persönlichen Resilienz oder Workshops zu aktuellen, öffentlich aber eher selten diskutierten Themen wie z.B. „Männer in der Kita“ oder „Führen in Teilzeit“. Von erfahrenen Beratern moderiert, boten die Workshops den Kita-Praktiker*innen Gelegenheit, über Stadtgrenzen hinweg Informationen und Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam Antworten auf drängende Fragen zu finden. Fast unnötig zu erwähnen, dass auch die Pausen intensiv genutzt wurden, um die städteübergreifenden Diskussionen fortzuführen.

Zu den Teilnehmer*innen zählten erfreulich viele der in den Kitas noch eher seltenen männlichen Erzieher. Sie nutzten die Gelegenheit, ihre Fragen und Sichtweisen zu den unterschiedlichen Themen einzubringen und konnten im Workshop „Männer in der Kita“ sogar das ungewohnte Gefühl genießen, einmal nicht in der absoluten Minderheit zu sein.

Insgesamt eine sehr gelungene Veranstaltung, die den Teilnehmer*innen viele neue Impulse vermittelte und die einmal mehr zeigte, dass Fortbildung nicht nur fachlich bereichern, sondern auch persönlich stärken und zudem viel Spaß machen kann.

Zurück